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Fahrzeug-Rückholung in Corona-Zeiten – Aktuelle Herausforderungen für die Deutsche Assistance

Warndreick  – Deutsche Assistance

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Die Fahrzeug-Rückholung ist eine Leistung der Deutschen Assistance, die in Zeiten der Corona-Pandemie vor besonderen Herausforderungen steht. Denn Einschränkungen des öffentlichen Lebens, Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen sind nur einige der Probleme, die den Rücktransport von Fahrzeugen mit oder ohne Insassen erheblich erschweren können.

Rückholungen führen wir durch, wenn PKW, Wohnmobile oder Motorräder aufgrund von Unfall oder Panne havariert sind. Die Fahrzeug-Rückholung bezeichnet den von uns organisierten Transport des Fahrzeuges zur Heimatwerkstatt. Im Normalfall leiten wir sie ein, wenn vor Ort nicht mehr repariert werden kann oder die Reparatur zu lange dauert. Die Rückführungen erfolgen in der Regel per Einzel- oder Sammeltransport mit speziellen Transportern unserer qualitätsgeprüften Partnerunternehmen.

Aufgrund der Covid19-Pandemie wird die Abwicklung der Transporte nochmal komplexer. So können sich Fahrzeuge beispielsweise in Gebieten befinden, für die es eine offizielle Reisewarnung gibt. Daraus entsteht nicht nur ein erhöhtes Risiko für das Transportpersonal. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund behördlicher Auflagen können auch dazu führen, dass die Werkstatt geschlossen hat, in der das Auto steht. Das heißt: Wir kommen einfach nicht an das zu transportierende Fahrzeug heran. In einem anderen Fall ist das Fahrzeug nicht rollfähig und es wird ein Kran zur Verladung benötigt, doch dieser ist aufgrund der Situation vor Ort nur schwer zu bekommen.

Häufige Probleme unserer Dienstleister während der Corona-Pandemie

Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen sind weitere Punkte, die es den von uns beauftragten Dienstleistern erschweren, ihre Touren zu planen. Da es hierdurch zu erheblichen Verzögerungen kommen kann, können zum Beispiel Abholtermine, die mit einer Werkstatt vereinbart worden sind, nicht eingehalten werden. Wenn Fährverbindungen ausfallen, müssen zudem alternative Routen gefunden werden, um beschädigte Fahrzeuge abholen und ausliefern zu können.

Die aktuell eingeschränkte Reisetätigkeit durch ein geringeres Auftragsvolumen erschwert außerdem die Tourenplanungen unserer Partner. Das heißt konkret, dass bestimmte Gebiete nicht so häufig frequentiert werden können wie in einer normalen Saison. Laufzeiten können sich dadurch verlängern. Wenn es Komplikationen gibt, muss ein Auto auch schon mal stehen bleiben und kann erst später abgeholt werden.

Starker Anstieg der Rücktransportzahlen in bestimmten Regionen

Auf der anderen Seite kann es bedingt durch die Corona-Pandemie in bestimmten Regionen auch zu einem starken Anstieg der Rücktransportzahlen kommen, etwa weil die Werkstätten in den Risikogebieten geschlossen sind oder nur über beschränkte Kapazitäten verfügen. Dadurch müssen viele Fahrzeuge, die normalerweise repariert werden könnten, trotzdem zurück nach Deutschland gebracht werden. Problematische Länder sind hier sicherlich Spanien und die dazugehörigen Inseln. Gleiches gilt für Italien, Frankreich, die Balkan-Region und Osteuropa.

Doch was kann man in solchen Fällen tun? Hier lässt sich sagen: Pauschale Lösungen gibt es nicht. Denn der Fahrzeugrücktransport war schon immer ein sehr spezielles Geschäft, in dem immer wieder professionell improvisiert werden musste – auf unserer Seite und natürlich auch auf Seite unserer Dienstleister.

Für jeden einzelnen Fall erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnerfirmen und ggf. auch der Werkstatt vor Ort eine individuelle Lösung – und zwar mit Erfolg. Trotz aller Widrigkeit haben wir bis jetzt noch jedes Fahrzeug zurück in die Heimatwerkstatt des Kunden gebracht. Und auch Corona wird daran nichts ändern, weil sowohl wir ebenso wie unsere Transporteure im In- und Ausland ausgesprochen gut vernetzt sind – und ihnen wie uns bisher noch immer eine Lösung für jedes noch so große Problem eingefallen ist.

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