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Praxisfall Auslandsreisekrankenversicherung – Interview mit dem Patienten und seiner Ehefrau

Auslandsreisekrankenversicherung - gesunder Herzinfarktpatient - Deutsche Assistance

DA: Herr Fischer, wie geht es Ihnen inzwischen?

Herr Fischer: Mir geht es aktuell wieder gut. Leider ist die Ursachenforschung noch nicht abgeschlossen. Diese wird erst möglich sein, wenn die ½-jährige Therapie abgeschlossen ist. Ich blicke zuversichtlich in die Zukunft und bin sehr froh, dass meine Auslandsreisekrankenversicherung besonnen und doch zügig reagiert hat.

DA: Was war für Sie in dieser Situation die wichtigste Unterstützung?

Frau Fischer: Der Hotelarzt war sehr schnell vor Ort und hat kurzentschlossen meinen Mann in seinem PKW zur nächstgelegenen Privatklinik gebracht. Dank seiner guten Kontakte wurden dann Spezialisten herbeigerufen, die eine umfangreiche Erstversorgung starteten. Die notwendigen Untersuchungen wurden mit Hilfe des Hotelarztes schnell durchgeführt. Er war in der Klinik bekannt und man arbeitete Hand in Hand. Fehlende Gerätschaften, wie z. B. eine Heparinpumpe, wurden aus anderen Häusern herbeigebracht, die Ausstattung (z. B. MRT) der Privatklinik war erstaunlich gut. Auch das Ergebnis eines umfangreichen Blutbildes lag schnell vor. Die behandelnden Ärzte schienen kompetent. Man ist uns freundlich begegnet.

 DA: Welche Probleme gab es vor Ort für Sie?

Frau Fischer: Die jüngeren Fachärzte, die herbeigerufen wurden, waren durchweg sehr freundlich und hilfsbereit. Die Verständigung auf Französisch hat gut funktioniert. Andere grenzten mich aus, indem sie untereinander ausschließlich arabisch sprachen und sich weigerten, mit mir auf Französisch zu kommunizieren.

Besonders unangenehm war, dass man den Pass meines Mannes einbehalten hatte, ohne dessen Herausgabe wir nicht hätten ausreisen können. Selbst nachdem alle Dokumente zur Kostenübernahme vorlagen, wollte man mir den Pass nicht geben. Leider gab es mehrere unangenehme Situationen dieser Art. Dr. Bel Gaid hat es möglich gemacht, dass ich mehrere Stunden bei meinem Mann auf der Intensivstation bleiben konnte. Das hat uns die Situation sehr erleichtert.

DA: Wie haben Sie die Arbeit der Kollegen von der Deutschen Assistance erlebt?

Frau Fischer: Nachdem die Diagnose gestellt war, habe ich die Notrufnummer gewählt, die in meinem Handy abgespeichert war. Es war sofort jemand erreichbar und alle Informationen zur Diagnose, die uns bekannt waren, habe ich weitergegeben. Man versprach, sich mit mir wieder in Verbindung zu setzen.

Nach dem ersten Gespräch mit der Deutschen Assistance folgte relativ schnell eine offizielle E-Mail. Uns wurde mitgeteilt, dass ein Ambulanzflieger gesucht werde, der meinen Mann nach Deutschland transportieren solle.

Dr. Bel Gaid hat meinen Mann in 1½ Tagen fünf Mal besucht. Immer wieder hat er uns versichert, dass man sich auf Djerba gut kümmern würde.

DA: Fühlten Sie sich in der emotionalen Ausnahmesituation gut aufgehoben?

Frau Fischer: Nachdem der Anruf über die Notrufnummer erfolgt war, bekam ich schnell weitere Informationen per Mail, aber auch per Telefon. Uns war klar, dass man im Hintergrund alles versuchen würde, um uns zu helfen. Für Rückfragen war die Deutsche Assistance jederzeit erreichbar und sie hat uns über jeden Schritt informiert.

DA: Wie haben Sie beide den Rücktransport erlebt?

Frau Fischer: Das Eintreffen des Ambulanzteams aus Deutschland war für uns beide sicherlich mit der schönste Moment. Wir konnten nun Verantwortung abgeben. Alle an Bord haben einen top Job gemacht.

Jeder Ansprechpartner war verbindlich, freundlich und unaufgeregt hilfsbereit. Es wurden klare Aussagen getroffen. Diese wurden eingehalten, haben Ruhe in die allgemeine Aufregung gebracht.

Großes Lob und Dankeschön an alle, die involviert waren. Wir hoffen sehr, dass wir nicht zu fordernd aufgetreten sind. Sollte das der Fall gewesen sein, tut es uns leid. Es war eine Ausnahmesituation für uns.

DA: Können Sie sich vorstellen, wie die Situation ohne Versicherung und ohne den Notrufservice verlaufen wäre?

Herr Fischer: Der Gedanke daran, ohne Unterstützung und Ansprechpartner eine solche Situation meistern zu müssen, ist schwer auszuhalten. Insbesondere, wenn man weiß, dass trotz Unterstützung dennoch viele unerwartete Hürden auftauchen, die überwunden werden müssen.

DA: Würden Sie nach Ihren Erlebnissen die Versicherung weiterempfehlen?

Herr Fischer: Selbstverständlich, ohne geht es gar nicht. In unserem Fall sind wir wirklich sehr gut betreut worden.

DA: Was würden Sie anderen Betroffenen in vergleichbarer Lage raten?

Für uns das Wichtigste: Notruf- und Versicherungsnummer auf dem Handy speichern. Zusätzlich in Papierform griffbereit haben. Einer vertrauten Person zu Hause sollten diese Informationen auch zugänglich sein. So kann zusätzlich unterstützt werden.

Frau Fischer: Und einen kühlen Kopf bewahren – auch wenn man noch so aufgeregt und ängstlich ist. Sobald der Kontakt zur DA bestand, war uns klar, dass alles unternommen wird, um uns zu helfen. Wir sahen unseren Beitrag darin, ruhig zu bleiben, um möglichst genau antworten oder auch Informationen aufnehmen zu können.

 

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