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Praxisfall Auslandsreisekrankenversicherung – Herzinfarkt in Tunesien

Auslandsreisekrankenversicherung – Gebäude in Tunesien – Deutsche AssistanceAm 26.10.2018 um 11:59 Uhr teilt uns die Karteninhaberin telefonisch mit, dass ihr Ehemann wegen eines akuten Herzinfarktes in die Polyklinik Djerba aufgenommen wurde. Sie bittet dringend um die Abklärung eines Rücktransportes. Die Kollegen des Assistancecenters Medizin beauftragen einen französischsprachigen Vertrauensarzt, den Fall medizinisch abzuklären. Parallel fragen die Kollegen der Transporteinsatzdisposition ab, ob Ambulanzflugzeuge verfügbar sind. Um 15:19 Uhr teilt uns der Abklärungsarzt mit, dass er mit einem behandelnden Arzt vor Ort sprechen konnte. Der Patient hat neben dem Herzinfarkt eine beidseitige Lungenembolie erlitten. Medizinisch konnte er zunächst stabilisiert werden. Allerdings empfehlen die behandelnden Ärzte, ihn nach Deutschland zu verlegen. Damit liegt die Indikation eines medizinisch notwendigen Transportes vor. Aufgrund des schweren Erkrankungsbildes soll der Patient sehr zeitnah in einem Ambulanzjet nach Deutschland geflogen werden. Organisatorisch gibt es vor Ankunft des Patienten in Deutschland noch einiges zu tun. Darum kümmern sich die Mitarbeiter der Transportdisposition:

  • Schriftliche Zusage der Behandlungskosten an die tunesische Klinik, um eine Vorauszahlung durch den Patienten zu vermeiden
  • Abstimmung mit einem geeigneten Zielkrankenhaus in Deutschland; Anmeldung und Reservierung eines Intensivbettes
  • Klärung der Ausreiseformalitäten, um Verzögerungen am Flughafen durch Passkontrolle etc. zu vermeiden
  • Organisation der Mitnahme der Ehefrau im Ambulanzflug und bei den Bodentransporten zum/vom Flughafen

24 Stunden nach Eingang der Fallmeldung werden Patient und Ehefrau von einem Team des deutschen Ambulanzflugunternehmens im Krankenhaus in Tunesien in Empfang genommen und zurück nach Deutschland begleitet. Der Patient wird in der deutschen Klinik bestens behandelt und betreut.

Die Transportkosten in Höhe von 19.435 EUR sowie die Behandlungskosten vor Ort wurden direkt von der Deutschen Assistance übernommen und verrechnet. Neben dem finanziellen Aspekt profitierten Patient und Ehefrau hier insbesondere von den effizienten Prozessen und dem Dienstleisternetzwerk der Deutschen Assistance. Denn dadurch konnte ein sogenannter „Alarmstart-Transport“ (Verlegung innerhalb von 24 Stunden) sichergestellt werden.

Dem Patienten geht es mittlerweile wieder sehr gut. Ein Interview mit ihm und seiner Frau zum Verlauf des Rücktransportes und zur Unterstützung durch die Deutsche Assistance lesen Sie im nächsten Artikel.

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