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DER COPILOT - FÜR DIE SICHERHEIT VON PKW-FAHRERN

Newsletter 2/2014

Ab 2015 ist es so weit: Der eCall wird eingeführt. Und damit ein auto­matisches Notruf­system für alle Neufahr­zeuge ab Werk. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrs­toten innerhalb der EU weiter zu redu­zieren. Das bord­eigene Notruf­system meldet bei einem Aufprall Fahr­zeug­typ, Position und Fahrt­richtung an die euro­päische Notruf­nummer 112 und baut eine Sprach­verbindung auf.

Leben retten mit eCall

Allein in Deutsch­land ist die Zahl der Verkehrs­toten seit den 70er-Jahren von mehr als 20.000 auf knapp 3.300 getötete Verkehrs­teil­nehmer durch ver­schiedenste Maß­nahmen gesunken. Und auch auf EU-Ebene zählte man 2013 8 % weniger Verkehrs­tote als im Vor­jahr. Mit dem euro­päischen Notruf eCall soll nun die Zeit­spanne vom Zeit­punkt des Un­falls bis zum Ein­treffen des Rettungs­wagens in ländlichen Regi­onen um bis zu 50 % verringert werden. Das würde nach Schätz­ungen der EU etwa 2.500 Leben retten. (Quelle: Statistisches Bundesamt, EU, Brüssel, 2014)

Gemein­sam mit den öffent­lichen Versich­erern hat die Deutsche Assistance schon Anfang 2011 diese Thematik aufge­griffen. Seitdem bieten wir den Copiloten an, eine Box – kleiner als eine Zigaretten­schachtel –, die nicht sichtbar in jedes Kraft­fahr­zeug einge­baut werden kann. Der Copilot gibt über GPS die rele­van­ten Daten an die Deutsche Assistance Telematik weiter, die sich mit dem Fahrzeughalter in Verbindung setzt oder, in Ab­hängig­keit von der Schwere des Auf­pralls, sofort den Rettungs­dienst informiert.

<< Download: So funktioniert der Copilot >>

Ortung von gestohlenen Fahrzeugen

Neben dem klass­ischen Emergency Call (eCall) lassen sich über den Copiloten auch gestohlene Fahr­zeuge mittels des soge­nannten Stolen Vehicle Recovery Calls auf­finden. Nach der Ort­ung über GPS oder Mobil­funk wird statt des Rettungs­dienstes die polizei­liche Ermitt­lungs­behörde ein­ge­schaltet. Im Falle einer Panne kann der Fahrer außerdem manuell einen soge­nannten Breakdown Call auslösen. Die Deutsche Assistance Telematik ortet das Fahrzeug sofort und schickt eins von 1.800 Pannen­einsatz­fahr­zeugen an den Stand­ort.

Dass der Stolen Vehicle Recovery Call funkt­ioniert, zeigt das jüngste Bei­spiel der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Lars Giebel, Abteilungs­leiter bei der Öffentlichen, wollte am Morgen mit seinem Dienst­wagen zur Arbeit fahren. Anstelle seines Firmen­fahr­zeugs fand er in seiner ur­sprüng­lichen Park­lücke ein fremdes Fahr­zeug vor. Lesen Sie hier die Presse­mitteilung zu dem Vorgang.

<<Download: Pressemitteilung: Fahrzeugdiebstahl bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig>>